
Hinweis: Dieser Beitrag ist Marketing-Erfahrung, keine Rechtsberatung. Rechtsfragen klären Sie mit einer auf Medizinrecht spezialisierten Kanzlei.
Ja, Ärzte dürfen Social Media Marketing betreiben — erlaubt ist sachliche, berufsbezogene Information, verboten sind irreführende oder anpreisende Werbung, Erfolgsversprechen und bestimmte Vorher-Nachher-Darstellungen. Die Grenzen setzen das Heilmittelwerbegesetz (HWG) und die ärztliche Berufsordnung (§ 27 MBO-Ä). Innerhalb dieser Grenzen ist enorm viel möglich: Aufklärung, Einblicke in die Praxis, Expertenwissen — genau die Formate, die auf Instagram und YouTube ohnehin am besten funktionieren.
Patienten googeln nicht mehr nur — sie fragen zunehmend ChatGPT & Co. nach Spezialisten und Behandlungen. Sichtbar wird, wer sein Wissen öffentlich, verständlich und regelmäßig teilt. Ein Podcast- oder Video-Format schlägt dabei zwei Fliegen: Es positioniert als Autorität und produziert laufend Material für alle Kanäle.
Für den Sportmediziner Dr. Tomas Buchhorn haben wir den Video-Podcast „Umdenken“ entwickelt — wissenschaftliche Aufklärung statt Werbung. Ergebnis: +10.000 qualifizierte Follower in 7 Monaten, ~500.000 organische Reichweite pro Monat, 1.620 qualifizierte Klicks aus 92 € Werbebudget. Alles innerhalb der berufsrechtlichen Grenzen — weil das Format auf Wissensvermittlung baut. Zur Case Study
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Ja. Erlaubt ist sachliche, berufsbezogene Information über Person, Praxis und Leistungsspektrum. Verboten sind irreführende oder anpreisende Werbung und Erfolgsversprechen (HWG, § 27 MBO-Ä).
Bei operativen plastisch-chirurgischen Eingriffen ohne medizinische Notwendigkeit sind sie unzulässig (§ 11 HWG). Generell gilt: sachliche Darstellung statt reißerischer Inszenierung.
Nur eingeschränkt: Dank- und Empfehlungsschreiben unterliegen den Grenzen des HWG, zusätzlich gelten Schweigepflicht und Datenschutz. Im Zweifel rechtlich prüfen lassen.
Aufklärungs- und Wissensformate: Behandlungen erklären, Mythen einordnen, Einblicke in den Praxisalltag. Sie sind berufsrechtlich sicher und bauen Vertrauen bei genau den Patienten auf, die suchen.